Hinweis: Diese Anleitung gilt für Wasserrutschen für Kinder, offene Rutschen und geschlossene Spiral-Glasfaser-Wasserrutschen.
I. Vorbereitung vor der Installation
1. Qualifikations- und Dokumentenprüfung
① Hersteller: Produktionslizenz für Vergnügungseinrichtungen, Entwurfsprüfbericht, Typenprüfbericht, Werkskonformitätszertifikat, Glasfasermaterialbericht, allgemeine Zeichnung der Ausrüstung, Fundamentzeichnungen, Installationsanweisungen, Schraubendrehmomentparameter, Schmierwasserdurchflussparameter.
② Installationseinheit: Genehmigung für die Installation von großflächigen Vergnügungseinrichtungen; Betreiber müssen zertifiziert sein.
③ Tiefbauunternehmen: Befolgen Sie strikt die Einbauzeichnungen des Herstellers für Fundamente und Einbauteile; willkürliche Änderungen der Fundamentposition, -höhe und -last vor Ort sind strengstens untersagt.
2. Bestätigung der Baustellenbedingungen
① Baustelle: Reinigen Sie den Bereich für Hebearbeiten; planen Sie die Positionen der Kranaufstellung und die Bereiche für die Komponentenlagerung; überprüfen Sie die Koordinaten, Höhen und Positionen der Einbauschraubenlöcher des Fundaments; die Installation kann erst beginnen, wenn der Beton des Fundaments 100 % seiner Auslegungskraft erreicht hat.
② Überprüfung wichtiger Parameter: Höhe der Rutschenplattform, Höhe des Rutschenausgangs und Wassertiefe im Auslaufbecken (muss vollständig mit dem Ausrüstungshandbuch übereinstimmen; unzureichende Wassertiefe erhöht das Verletzungsrisiko durch Stöße und Schläge erheblich).
③ Inspektion der ankommenden Komponenten
◦ Glasfaser: Keine Risse, keine Delamination und keine großflächigen Schäden am Gelcoat; Dicke des Rutschenkörpers ≥ 6 mm, Dicke des Flansches ≥ 8 mm.
◦ Stahltragwerk: Feuerverzinkt zum Korrosionsschutz, Zinkschichtdicke ≥ 85 μm; Schweißnähte frei von Poren und Rissen.
◦ Alle Schrauben sind aus Edelstahl 304/316 gefertigt, mit passenden Federringen und Sicherungsscheiben; gewöhnliche Kohlenstoffstahl-Schrauben dürfen nicht in direktem Wasserkontakt verwendet werden.
④ Werkzeuge: Totalstation/Wasserwaage, Drehmomentschlüssel, Hebezeuge, Gerüste, Dichtmittel und Dichtungsbänder.
II. Wichtige Punkte für den Bau von Tiefbaugründungen und Einbauteilen (am anfälligsten für Probleme)
1. Positionieren Sie die Einbauteile gemäß der Schablone des Herstellers, überprüfen Sie die Koordinaten mit einer Totalstation, Höhenfehler ≤ ±20 mm; stellen Sie sicher, dass die Ankerbolzen sicher verschweißt sind, installieren Sie Auftriebs- und Scherwiderstandskonstruktionen und führen Sie eine Korrosionsschutzbehandlung des Fundaments durch.
2. Sorgen Sie für eine ungehinderte Entwässerung rund um das Fundament, um Wasseransammlungen und Eintauchen zu verhindern.
3. Reservieren Sie Muffen für die Schmierwasserzufuhr für die Rutschenplattform, Positionsabweichung ≤ 4 mm.
4. Führen Sie fotografische Berichte und Prüfkörperberichte für alle verdeckten Fundamentarbeiten, archivieren Sie alle Daten und stellen Sie sicher, dass keine Daten verloren gehen, bevor die Ausrüstung verschrottet wird.
Verboten: Rufen Sie den Hersteller nicht zur Anpassung nach Fertigstellung des Fundaments an; das Schneiden und Ändern von Einbauteilen vor Ort zur direkten Ausrichtung mit der Rutschbahn ist strengstens untersagt.
III. Gesamte Installationssequenz
Fundamentprüfung → Heben und Schweißen von Stahltragstützen und Hauptträgern → Installation der Rutschenplattform → Vormontage der FRP-Rutschensegmente am Boden → Heben und Positionieren der Rutsche → Anziehen und Abdichten der Flansche → Installation von Geländern/Seitenwänden → Installation der Schmierwasserzufuhrleitung → Bestätigung des Entwässerungsbeckens → Visuelle Reparatur → Leerlauf-Inbetriebnahme → Lastprüfung → Selbstinspektion → Antrag auf Inspektion von Spezialausrüstungen
1. Installation der Stahltragstruktur
① Säulen werden sequenziell von unten nach oben installiert; vertikale Abweichung der Säulen wird innerhalb von 1/1000 kontrolliert.
② Wichtige tragende Schweißnähte werden zerstörungsfrei geprüft; nach dem Schweißen wird eine Korrosionsschutzbehandlung durchgeführt, um Rost und Risse an den Schweißnähten zu verhindern.
③ Gummi-Schwingungsdämpfer werden zwischen der Tragstütze und der FRP-Rutsche angebracht; die FRP darf keinen direkten Kontakt mit Stahlkomponenten haben, um Risse durch Betriebserschütterungen zu vermeiden.
2. Segmentierte Montage der Glasfaser-Rutsche (Kernprozess)
① Montieren Sie zunächst 2-3 Segmente am Boden vor, prüfen Sie die Flanschpassung, beseitigen Sie Fehlausrichtungen und heben Sie dann die gesamte Baugruppe an, um das Risiko von Arbeiten in der Höhe zu reduzieren.
② Reinigen Sie die Flansch-Dichtflächen gründlich, entfernen Sie Grate und Staub; setzen Sie wasser- und alterungsbeständige spezielle Gummidichtungen ein; verwenden Sie kein Dichtmittel allein anstelle von Dichtungsbändern.
③ Ziehen Sie die Schrauben gleichmäßig diagonal an, streng nach dem vom Hersteller angegebenen Drehmomentwert; tragen Sie Vaseline auf die Gewinde auf, um Rostschutz und Sicherung gegen Lösen zu gewährleisten; zeichnen Sie den Drehmomentwert für jede Flanschbaugruppe auf und führen Sie eine Aufzeichnung.
④ Erzwingen Sie die Montage nicht durch Hebeln oder Ziehen; erzwungene Ausrichtung verursacht innere Spannungen an der Wurzel des Glasfaserflansches, was nach dem Betrieb zu Rissen führt.
⑤ Nach der Montage sollte die Fehlausrichtungshöhe der Innenwand der Rutsche ≤1 mm betragen; Vorsprünge und Stufen an der Innenwand können die Haut von Besuchern zerkratzen.
⑥ Tragen Sie wasserfestes Epoxidharz auf die Außenseite der Verbindung auf und verwenden Sie so wenig Dichtmittel wie möglich auf der Innenseite, um zu verhindern, dass Dichtmittel in das Becken fällt.
3. Rutschenplattform, Geländer und Sicherheitsmaßnahmen
① Geländerhöhe: ≥1,1 m für Kinderrutschen; Netzabstand zwischen vertikalen Geländern ≤110 mm, um Kopfverletzungen zu vermeiden.
② Rutschfeste Beschichtung auf der Plattform; wasserabweisende und begrenzende Leitbleche am Rutschenstartpunkt sind vorhanden.
③ Überprüfen Sie die Lüftungsöffnungen für geschlossene Rutschen; geschlossene Rutschen dürfen nicht vollständig abgedichtet sein, um Erstickung zu verhindern.
4. Installation des Schmierwassersystems
① Rutschen müssen mit einer separaten Schmierwasserzufuhr ausgestattet sein; der Durchfluss muss strikt dem Ausrüstungshandbuch entsprechen; unzureichender Wasserfluss führt zum Klemmen der Rutsche, während übermäßiger Wasserfluss zum Überlaufen der Rutsche führt.
② Installieren Sie Ventile und Filter an den Rohren; richten Sie den Auslass an der Startposition der Rutsche aus und stellen Sie sicher, dass der Wasserfluss die Unterseite der Rutsche gleichmäßig bedeckt.
③ Sichern Sie die Rohre, um Wasserdruckstöße und Vibrationen zu vermeiden.
5. Rutschenausgang und Entwässerungsbecken
① Die Abmessungen und die Wassertiefe der Auslaufpufferzone müssen den Zeichnungen des Herstellers entsprechen; unzureichende Wassertiefe ist eine erhebliche Sicherheitsgefahr.
② Keine vorstehenden Teile oder scharfen Ecken um den Auslass; alle Beckenwände haben abgerundete Ecken.
③ Stellen Sie sicher, dass alle Rückwasserzuläufe mit Anti-Adsorptionsabdeckungen ausgestattet sind.
IV. Inbetriebnahme- und Testverfahren (Probebetrieb ist ohne Test nach der Installation nicht gestattet)
1. Optische und strukturelle Selbstinspektion
◦ Überprüfen Sie das Drehmoment und die Lockerheit aller Schrauben; stellen Sie sicher, dass alle Stahlkonstruktionen ordnungsgemäß gegen Korrosion geschützt sind; stellen Sie sicher, dass die Glasfaser frei von Rissen ist; stellen Sie sicher, dass die Innenwand der Rutsche frei von Stufen und Graten ist.
◦ Die Geländer und Handläufe sind intakt und sicher.
2. Wasserbetriebener Leerlauf-Testlauf
◦ Schalten Sie die Schmierwasserpumpe ein und lassen Sie sie mindestens 2 Stunden lang kontinuierlich laufen; prüfen Sie auf Lecks an den Flanschverbindungen; beobachten Sie die Wasserflussverteilung innerhalb der Rutsche.
3. Simulierte Lastprüfung Verwenden Sie Sandsäcke, um das menschliche Gewicht zu simulieren, rutschen Sie wiederholt und beobachten Sie: ob die Rutsche abnormal vibriert, ob die Stützen verformt sind, ob der Landepunkt am Ausgang normal ist und ob die Gefahr besteht, herausgeschleudert zu werden.
4. Reinigen Sie das Innere der Rutsche: Entfernen Sie Staub, Klebereste und Metallspäne, um Kratzer bei Besuchern zu vermeiden.
V. Inspektions- und Abnahmeprozess für Spezialausrüstungen (Pflicht für kommerzielle Vergnügungsparks)
1. Die Installationseinheit reicht vor Baubeginn eine Installationsanzeige beim städtischen Marktüberwachungsamt ein.
2. Nach Abschluss der Installation stellt die Installationseinheit einen Selbstinspektionsbericht aus.
3. Beantragen Sie bei der Prüfstelle für Spezialausrüstungen die Installationsüberwachung und -inspektion und reichen Sie folgende Unterlagen ein:
◦ Herstellungslizenz, Installationslizenz; Entwurfsprüfung, Typenprüfbericht; Werksdaten; Basisdaten; Installationsprotokoll, Drehmomentprotokoll; Ausrüstungsdatenblatt.
4. Nach bestandener Vor-Ort-Inspektion durch die Prüfstelle für Spezialausrüstungen und Erhalt des "Überwachungs- und Inspektionsberichts" erfolgt die Registrierung zur Nutzung und Anbringung des Prüfqualifikationszeichens, die Ausrüstung kann offiziell in Betrieb genommen werden.
VI. Häufige fatale Installationsfehler (Checkliste zur Vermeidung)
1. Gewöhnliche Kohlenstoffstahl-Schrauben werden direkt in feuchten Wasserumgebungen verwendet, was zu Korrosion und späterem Bruch führt.
2. Flanschverbindungen werden nur mit Dichtmittel abgedichtet, ohne Gummidichtungen, was zu Wasserlecks in die Zwischenschicht und zur Delamination und Rissbildung der Glasfaser führt.
3. Erzwungenes Hebeln und Ausrichten des Rutschflansches verursacht eine vorgelagerte Spannung im Glasfaserfuß, was später zu Bruch führt.
4. Die Wassertiefe und die Schmierwassermenge im Auslaufbecken entsprechen nicht den Parametern des Herstellers und verursachen Unfälle wie Stöße und Herausgeschleudertwerden aus der Rutsche.
5. Die tragende Stahlkonstruktion wird ohne Gummi-Schwingungsdämpfer direkt mit Glasfaser bedeckt, was zu Rissen durch Vibrationen führt.
6. Die vertikalen Abstände in den Geländern sind größer als 110 mm, was die Gefahr birgt, dass Kinder ihre Köpfe einklemmen.
7. Die Geschäftseröffnung ohne Erhalt der Anzeige und Inspektion der Spezialausrüstungsinstallation stellt eine illegale Tätigkeit dar.
8. Übermäßige Fehlausrichtung der Innenwandfugen der Rutsche kann zu Hautabschürfungen führen.
VII. Übergabe für den Betrieb: Liste der zu liefernden Dokumente
1. Vollständiger Satz von Bestandszeichnungen; Fundament-Bestandsdaten; Materialzertifikate für Glasfaser und Stahlkonstruktion.
2. Drehmomentprotokoll für jede Flanschschraube; Schweißinspektionsbericht.
3. Bedienungs- und Wartungshandbuch des Herstellers: einschließlich täglicher Inspektionspunkte, Anzugszyklen, Reparaturmethoden für Glasfaser, Schmierwasserparameter und verbotene Handlungen.
4. Vollständiger Satz von Dokumenten für Spezialausrüstungen (Anzeigeformular, Inspektionsbericht, Nutzungsregistrierungsdaten).
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